Dienstag, 18. November 2014

Mallorca-Impressionen & Lachssteaks mit Ofengemüse

Ende September hatte es uns pünktlich zum Herbstbeginn in Deutschland noch einmal in den sonnigen Süden gezogen - eine reichliche Woche relaxen, genießen und die Gegend erkunden auf Mallorca stand auf dem Programm. Am letzten Wochenende haben wir uns nun noch einmal für einen Abend etwas mallorquinische Sonne nach Hause geholt und einen spanischen Abend veranstaltet, bei dem wir Freunden unsere Urlaubsfotos gezeigt und natürlich stilecht dazu landestypisches Essen serviert haben. Daher dachte ich, dass ich auch euch heute ein paar kleine Urlaubsimpressionen zeige und euch mein Hauptgericht des spanischen Abends vorstelle.

Für diesen Ausblick von der Dachterrasse lohnt sich das Aufstehen :-)




Unser Feriendomizil befand sich im Fischerdörfchen Portocolom im Südosten von Mallorca, das mit einer malerischen Bucht - dem größten Naturhafen der Insel - und einem hübschen, in der Nachsaison nicht gerade überfüllten Strand aufwarten kann. Dass unser Ferienwohnung über eine wirklich riesige Dachterrasse verfügen, einen so grandiosen Ausblick bieten und sich wirklich direkt am Strand befinden würde, hatten wir gar nicht erwartet... Umso begeisterter waren wir denn auch :-)

Sonnenuntergang am Cap de Formentor


Aber natürlich haben wir nicht nur die Sonne auf der Dachterrasse und am Strand genossen, sondern haben uns auch einige schöne Fleckchen auf der abseits des Touristentrubels und speziell in der Nachsaison wirklich idyllischen Insel angeschaut. So haben wir z.B. die West- und die Nordküste der Insel erkundet, wo uns unsere Route u.a. nach Valldemossa, Sa Calobra und zum Cap de Formentor führte. Wenn ihr mehr über Mallorca und unsere Reise erfahren wollte, lege ich euch als Lektüre den Blog meiner charmanten Reisebegleitung ans Herz :-)

Mündung des Torrent de Pareis in der Bucht von Sa Calobra

Doch genug der Urlaubsbilder, ich will euch im grauen deutschen November ja nicht übermäßig neidisch machen ;-) Kommen wir also lieber wieder zum "Kerngeschäft" meines Blogs, nämlich zum Essen. Ursprünglich hatte ich für meinen spanischen Abend geplant, mich einmal an Paella zu versuchen, was ich dann aus zeitlichen Gründen aber doch wieder verwerfen musste. Etwas mit Fisch sollte es aber doch sein, und eine gemütliche Zubereitung im Ofen, während ich die Vorspeise zubereite, den Tisch decke, etc. war auch nicht verkehrt. Daher habe ich mich für ein unkompliziertes und trotzdem sehr leckeres Essen entschieden, nämlich für Lachssteaks mit Käse-Knusper-Kruste und Ofengemüse.

Kein wirklich hübsches Foto, man will die Gäste ja nicht warten lassen... ;-)

Das Essen hat uns wirklich voll überzeugt: Beim Gemüse hat uns insbesondere die Konsistenz - genau richtig zwischen bissfest und weich - und das würzige Aroma begeistert. Der Fisch war wunderbar zart und saftig, wozu die Kruste einen sehr angenehmen Kontrast bildete. Perfekt war auch die wirklich entspannte Zubereitung im Ofen. Das Gemüse habe ich schon bevor die Gäste kamen eine halbe Stunde lang vorgegart und dann einfach im ausgeschalteten Ofen stehen lassen. Bevor ich die Vorspeise serviert habe, habe ich dann den vorbereiteten Lachs auf das Gemüse gelegt und alles zusammen noch mal eine halbe Stunde im Ofen gegart - fertig! Würde ich jederzeit wieder genau so machen :-)

Rezept
für vier Personen

für das Ofengemüse
500g kleine Kartoffeln (z.B. Drillinge)
1 rote Zwiebel
je 1 rote und gelbe Paprika
250g Cocktail-Strauchtomaten
einige Zweige Rosmarin und Thymian
Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Pimentón de la Vera 

für den Fisch
4 Lachssteaks
Zitronensaft
Salz, Pfeffer aus der Mühle
einige Zweige Thymian
30g frisch geriebener Parmesan
30g Semmelbrösel
Olivenöl

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Zunächst das Gemüse vorbereiten. Kartoffeln waschen und vierteln. Zwiebel schälen, halbieren und in Ringe schneiden. Paprika waschen, putzen, zunächst in Viertel und dann in grobe Stücke schneiden. Tomaten waschen und vierteln. Alle Gemüsesorten in eine große Schüssel geben. Von Rosmarin und Thymian die Nadeln bzw. Blättchen abzupfen und fein hacken. Zusammen mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Pimentón de la Vera zum Gemüse geben und alles mit den Händen gut durchmischen. Gemüse auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und im Ofen 30 Min. garen.

In der Zwischenzeit den Lachs vorbereiten. Lachssteaks waschen, trocken tupfen und von beiden Seiten mit Zitrone, Salz und Pfeffer einreiben. Für die Kruste von einigen Thymianzweigchen die Blätter abzupfen und fein hacken, mit Parmesan und Semmelbröseln mischen, etwas Olivenöl hinzugeben und verkneten. Kruste auf den Lachssteaks verstreichen.

Nachdem das Gemüse 30 Min. lang gegart ist, die Lachssteaks auf das Gemüse setzen und nochmals 30 Min. garen.

Quelle
eigenes Rezept








































































Sonntag, 9. November 2014

Kleine Schokobombe: Schoko-Guinness-Kuchen mit Frischkäse-Frosting

Hallo ihr Lieben, seid ihr bereit für eine richtige Schoko-Bombe?! :-) Wenn ich meine Blog-Statistiken richtig interpretiere, dann dürfte dieses Rezept jedenfalls genau das Richtige für euch sein. Denn im Ranking meiner beliebtesten Post rangiert nun bereits seit über 2,5 Jahren der Göttliche Schoko-Cola-Kuchen mit Fleur de Sel ganz oben und wird Woche für Woche häufiger gelesen als die jeweils aktuell veröffentlichten Posts. Und auch sonst finden sich in der Hitliste der 10 beliebtesten Rezepte auf dem Blog nur Kuchen und Desserts... ihr seid also echte Zuckerschnuten ;-) (Wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass ihr recht ambivalente Wesen seid, denn neben Kuchen und Desserts interessiert ihr euch auch besonders für Salatrezepte - ihr habt eben eine ganz eigene Vorstellung von ausgewogener Ernährung...^^).


Wer den Schoko-Cola-Kuchen mit Fleur de Sel geliebt hat, wird auch den Schoko-Guinness-Kuchen mit Frischkäse-Frosting mögen - da bin ich mir sicher. Schließlich ist er genauso gehaltvoll, dekadent, feucht und mega-schokoladig. Und auch hier kommt beim Backen ein Getränk zum Einsatz, dass der unbedarfte Schokokuchen-Bäcker eher nicht in die Nähe seiner Kuchenform lassen würde... Wie die Cola im Schoko-Cola-Kuchen sorgt das Guinness hier ebenfalls in erster Linie für die dichte, feuchte, aber doch lockere Konsistenz - man muss jedenfalls keine Angst haben, dass der Kuchen später nach Bier schmeckt ;-)

Ja, was soll ich sonst noch sagen: Ich denke, auf dem Foto seht ihr schon, mit was für einem dekadenten kleinen Schätzchen ihr belohnt werdet, wenn ihr dieses Rezept befolgt. Der erste Bissen katapultiert euch direkt in den Schoko-Himmel :-) Warnend sei allerdings hinzugefügt, dass auf den ersten in der Regel nicht mehr allzu viele Bissen folgen werden, denn seeeeehr gehaltvoll und mächtig ist er auf jeden Fall. Das Rezept ist daher auch für eine 22 cm-Springform ausgelegt, damit die Schoko-Überdosis nicht so groß wird, dass ihr euch anschließend wochenlang mit Salat kasteien müsst ;-)

Rezept
für eine Springform (22 cm Durchmesser)

Kuchen
250 ml Guinness oder ein anderes Stout
250g Butter
80g Kakaopulver
350g Rohrohrzucker
Mark von einer Vanilleschote
2 Eier
140 ml Buttermilch oder saure Sahne
280g Mehl
1/2 TL Salz
2 TL Natron
1/2 TL Weinsteinbackpulver

Frosting
50g weiche Butter
150g Puderzucker
125g Frischkäse (Doppelrahmstufe)

außerdem
Kakaopulver zum Bestäuben (nach Wunsch)

Das Guinness mit der Butter in einem Topf erhitzen, bis die Butter vollständig geschmolzen ist. Von der Herdplatte ziehen und den Kakao, Zucker und den Vanilleextrakt einrühren.

Eier und Buttermilch in einem Becher miteinander verquirlen und unter die Butter-Bier-Mischung rühren. In einer Schüssel das Mehl mit dem Natron, Backpulver und Salz vermischen. Die Guinnessmischung dazugeben und alles mit dem Mixer oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verrühren.

Eine Springform fetten und mit Kakaopulver ausstäuben, den Kuchenteig einfüllen und im vorgeheizten Backpulver bei 180°C ca. 60 Minuten backen. Unbedingt den Stäbchentest machen, der Kuchen soll feucht wie ein Brownie sein und eine feste Konsistenz haben. Aus dem Backofen nehmen, ca. 5 Minuten in der Form, dann vollständig auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

Für das Frosting die zimmerwarme Butter mit dem Puderzucker kräftig schaumig rühren, anschließend den Frischkäse vorsichtig und vor allem schnell unterheben. So wenig wie möglich rühren, da das Frosting sonst weich wird. Den Kuchen auf eine Tortenplatte setzen und das Frosting auf der Oberfläche verteilen. Mit Kakao bestäuben.

Quelle
Kleiner Kuriositätenladen 

Freitag, 31. Oktober 2014

Mango-Avocado-Salat mit cremigem Avocado-Dressing

Ich habe ein neues Lieblings-Dressing, und das ist umso erstaunlicher, da es sich um ein Dressing mit Avocado handelt... Die gehörte bisher nämlich nicht unbedingt zu meinen Lieblings-Lebensmitteln. Zwar stand sie nicht komplett auf der roten Liste, wie etwa Spinat und Rosenkohl, aber so richtig warm wurde ich damit trotzdem nicht. Allerdings versuche ich von Zeit zu Zeit, Lebensmittel, mit denen ich mich noch nicht so angefreundet habe, erneut und in anderen Kombinationen zu probieren, um herauszufinden, ob ich sie nicht doch in bestimmten Zusammenstellungen oder Zubereitungsarten ganz lecker finde. So geschehen auch heute mit der Avocado, die ich in einem Salat mit zwei Lieblingen von mir, Mango und Büffelmozzarella, kombiniert habe. Bei den beiden kann ja erst mal nicht viel schief gehen, davon habe ich ja (lange ist's her!) vor 4,5 Jahren bereits in meinem ersten Blog-Artikel geschwärmt ;-)


Nun sind Avocado-Spalten im Salat ja ganz nett, für sich genommen aber noch nicht wirklich spannend. Interessant wurde das Ganze dann jedoch durch das Dressing, bei dem ich einige Zutaten so verbunden habe, dass sie für mich ein absolut harmonisches Geschmackserlebnis ergeben haben. Dazu wird ein bisschen Avocado zerdrückt und bekommt Gesellschaft von Orangensaft, geröstetem Haselnussöl, Honig und geräuchertem Paprikapulver. Das Ergebnis fand ich echt umwerfend: cremig, fruchtig-säuerlich, jedoch mit leichter Süße, und dann noch dieses rauchige Aroma... Ach, was rede ich, probiert es einfach selbst, es lohnt sich :-) Ich könnte mir gut vorstellen, dass es außer zum Salat auch zu allem schmeckt, wozu man normalerweise "klassische" Guacamole essen würde.

Das Rezept kommt, wie ihr seht, mit sehr überschaubaren Zutaten aus, es ist jedoch sehr wichtig, dass diese von wirklich guter Qualität sind. Daher tut mir und euch einen Gefallen und bereitet es nur zu, wenn ihr wirklich reife Mango und Avocado bekommen habt. Auch mit cremigem Büffelmozzarella wird es einfach besser schmecken als mit der billigeren Variante. Und es muss zwar kein geröstetes Haselnussöl sein, ihr solltet aber auf jeden Fall ein sehr gutes Öl verwenden, wobei es hier nachrangig ist, ob das ein Nussöl, Arganöl oder auch einfach ein leckeres Olivenöl ist.

Rezept
für eine Person als kleine Mahlzeit

1 Mango
1 Avocado
1 Kugel Büffelmozzarella
1 Orange
2 EL geröstetes Haselnussöl
1 EL Honig
1/4 TL geräuchertes Paprikapulver (Pimentón de la Vera)
Salz, Pfeffer aus der Mühle 

Mango schälen, Fruchtfleisch vom Stein und in Scheiben schneiden. Avocado halbieren, Stein entfernen, Fruchtfleisch von der Schale und ebenfalls in Scheiben schneiden. Mozzarella halbieren und in feine Scheiben schneiden. Die Scheiben von Mango, Avocado und Mozzarella abwechselnd auf einen großen Teller oder eine Platte schichten, dabei ca. 1/4 der Avocado fürs Dressing zurückbehalten.

Für das Dressing die 1/4 Avocado mit einer Gabel fein zerdrücken. Orange halbieren, auspressen und Saft zur Avocado geben, gut zu einer cremigen Sauce verrühren. Haselnussöl und Honig zugeben und unterrühren. Dressing mit Pimentón de la Vera, Salz und Pfeffer abschmecken, über den Salat träufeln und servieren.

Quelle
eigenes Rezept

Sonntag, 26. Oktober 2014

Südtirol - eine kulinarische Reise // Schüttelbrot-Gnocchi mit Apfel-Senf-Sauce und Speck


Während es draußen nun endgültig herbstlich-grau und vor allem zeitig dunkel wird, möchte ich euch heute noch einmal ein Stückchen Sommer bieten und euch mit in einen meiner diesjährigen Urlaube, der mich Anfang August u.a. nach Südtirol führte, nehmen. Südtirol, die nördlichste Provinz Italiens, ist vor allem deshalb ein so populäres Reiseziel, weil es in vielerlei Hinsicht das Beste aus zwei Welten vereint: Eine beeindruckende Bergwelt mit schroffen Felsen und beeindruckenden Ausblicken, aber gleichzeitig liebliche Täler, durch die sich malerische Flüsschen schlängeln. Grüne, saftige Almwiesen und nur ein Stückchen weiter südliche Palmen-Vegetation. Südtiroler Gemütlichkeit und entspanntes italienisches Dolce Vita. Österreichisch inspirierte Küche mit einer Vielzahl an mediterranen Einflüssen. Wenn das nicht jede Menge Gründe sind, diesem malerischen Fleckchen Erde einen Besuch abzustatten…

Blick auf Meran von Schenna aus
Schenna – Unser Urlaubsdomizil

Und so verschlug es uns Anfang August für einige Tage (wir waren genau genommen auf der Durchreise in die Toskana) nach Schenna, einem kleinen Ort direkt oberhalb von Meran gelegen. Im sehr empfehlenswerten Hotel Schlosswirt direkt neben der Burganlage von Schenna fanden wir gemütliche Zimmer, einen kleinen Pool mit beeindruckendem Ausblick und eine hübsche Terrasse, auf der überaus leckeres Essen serviert wurde, vor. Für einen Ort dieser Größe (ca. 3.000 Einwohner) ist das Angebot an Hotels, Ferienwohnungen und Restaurants in Schenna wirklich beeindruckend und für jeden Geschmack etwas dabei.

Hotel Schlosswirt in Schenna

Schenna ist außerdem Ausgangspunkt diverser Waalwege, d.h. meist sehr gemächlicher Wanderwege entlang von Bewässerungskanälen, die typisch für Südtirol sind und zumeist auch durch sehr hübsche Apfelplantagen führen. Für einen gemütlichen und entspannten Spaziergang bzw. eine kleine Wanderung sehr zu empfehlen!

Blick auf Schenna

Nicht nur für Botaniker: Schloss Trautmansdorff

Doch nicht nur durch Apfelplantagen kann man wandern, auch ein Spaziergang durch den malerischen Park von Schloss Trautmansdorff am östlichen Stadtrand von Meran bietet sich an. Das Schloss, in dem sich einst bereits Sissi aufhielt, liegt mitten im botanischen Garten von Meran, der eine beeindruckende Vegetations-Vielfalt aufweist. Vom Regenwald über den Palmenstand, von Kakteenlandschaften über südostasiatische Reisfelder, bis hin zur heimischen Südtiroler Vegetation findet sich alles, was (nicht nur) das Botaniker-Herz begehrt. Auf verschlungenen Wegen wandert man durch den Garten und sollte, um alles zu sehen, keinesfalls weniger als drei Stunden einplanen – es lohnt sich!

Park von Schloss Trautmansdorff

Extrem positiv fällt auf, dass der gesamte Garten top gepflegt und in Schuss ist, auch während des Rundgangs sieht man an vielen Ecken Gärtner werkeln – für diesen super Gesamteindruck zahlt man den (nicht sooo günstigen) Eintrittspreis wirklich gern. Auch gibt es im Park an vielen Stellen Attraktionen, etwa eine ca. 50 Meter hohe Aussichtsplattform, Vogel- und Schmetterlingshäuser, ein Labyrinth, einen Hängebrücken-Pfad, etc. Auch um einzukehren bietet der Park mit einem Restaurant und einem Café genug Möglichkeiten, und im Sommer finden auf einer Bühne im kleinen See inmitten des Parks regelmäßig abends Konzerte statt.

Seebühne vorm Schloss

Hoch hinaus: Meran 2000

Aber natürlich will man als fitter Südtirol-Urlauber nicht nur auf gemächlichen Waalwegen wandeln und durch Parks spazieren – irgendwann muss es auch richtig hoch hinaus gehen! In direkter Nähe unseres Urlaubsorts Schenna bietet sich dafür eine Fahrt mit der Seilbahn zum Hochplateau Meran 2000 an. Im Winter ein Skigebiet mit 45 Kilometern Pisten, wandelt es sich im Sommer zum Wanderparadies auf 1600 bis 2300 Metern Höhe. Diverse bewirtschaftete Hütten liegen entlang der Wanderwege, so dass man sich je nach geplanter Länge der Wanderung und körperlicher Konstitution eine schöne Hütte als (Etappen-)Ziel aussuchen kann. Uns führte eine ca. zweistündige Wanderung zur Meraner Hütte, die mit einer schönen Terrasse und leckerem Essen (Wiener Schnitzel, Käsespätzle, Kaiserschmarrn und alles, was das Herz aus der regionalen Küche sonst noch begehrt) aufwarten kann.

Meran 2000

Apropos Essen – Marende-Dating am 15. Oktober in Leipzig

Wo wir gerade beim Thema Essen sind… Meine Urlaubseindrücke schildere ich euch heute natürlich nicht ohne Grund, sondern aus einem ganz konkreten Anlass heraus. Vor einiger Zeit flatterte mir eine Einladung zum sog. Marende-Dating, einem Workshop mit Südtiroler Produkten am 15. Oktober in Leipzig, ins Haus. Die Einladung kam von der Export Organisation Südtirol der Handelskammer Bozen sowie der Italienischen Agentur für Außenhandel; Organisator des (extrem professionell) vorbereiteten Workshops war die Agentur Organize Communications aus Karlsruhe, die ähnliche Workshops auch bereits in vier anderen deutschen Städten ausgerichtet hatte. Schauplatz des Abends war die Kochschule Lukullust in der Leipziger Südvorstadt, die ich bereits im Rahmen diverser Kochkurse kennen und schätzen gelernt hatte.


Vielleicht fragt ihr euch, was unter dem Begriff „Marende-Dating“ zu verstehen ist. Die Marende ist eine traditionelle Südtiroler (Zwischen-)Mahlzeit, die in der Regel am Nachmittag eingenommen wird und zumeist aus Schüttelbrot, Speck, Kaminwurzen, Käse, eingelegten Gurken und Wein besteht. Um einige dieser Produkte drehte sich der Workshop – daher auch das Wort „Dating“, denn im Laufe des Abends sollten wir ein Rendezvous mit den Südtiroler Spezialitäten erleben. Zum gemeinsamen Entdecken der Südtiroler Küche und Lebensart fanden sich ca. 35 Personen ein, darunter auch die beiden Blogger-Kolleginnen Sandra von in Frau Kampis Küche und Liv von Thank you for eating. Das war übrigens für mich das erste Mal, dass ich andere Foodblogger persönlich kennengelernt habe, und ein super-anregender und schöner Austausch mit den beiden!


Auf die Produkte, fertig, los…

Zunächst stand das Verkosten typischer Südtiroler Produkte im Vordergrund. In kleinen Gruppen von ca. fünf bis sechs Personen begaben wir uns dafür an verschiedene Stationen, an denen uns jeweils ein Experte aus Südtirol die Finessen von Speck, Äpfeln, Käse und Schüttelbrot näher brachte. So lernten wir zum Beispiel, dass der Südtiroler Speck je nachdem, wie dick er geschnitten wird und ob in Scheiben, Streifen oder Würfel zum Teil völlig unterschiedlich schmecken kann. Wir kosteten verschiedene Apfelsorten, von denen mich der Braeburn als besonders knackig und aromatisch am meisten überzeugt hat – zum Glück bekomme ich diese Apfelsorte aus Südtirol auch hier in Leipzig recht unproblematisch und kaufe seitdem keine anderen Äpfel mehr. Bei fünf zu verkostenden Käsesorten war einer leckerer als der andere (absolute Favoriten: Lagrein und Pfefferkäse), wohingegen das Schüttelbrot nicht hundertprozentig mein Fall war – das ist jedoch ein ganz persönlicher Eindruck, da Kümmel- und Anis-Aroma einfach nicht ganz mein Ding sind.


Insgesamt machten alle Stationen jedoch absolut Lust darauf, die Produkte zu probieren und mit ihnen zu kochen, zumal sie alle überaus sympathisch und locker präsentiert wurden. Toll war auch, dass es an jeder Station neben dem „puren“ Produkt jeweils noch eine leckere Fingerfood-Variante zu probieren gab. Und, Überraschung – hier war für mich insbesondere das Fingerfood an der Schüttelbrot-Station herausragend (auch wenn alle anderen ebenfalls mega-lecker waren). Im Einzelnen probierten wir:

Gebackene Praline vom Pustertaler Käse und leicht angebratenem Lauch

Kleine gegrillte Apfelscheibe mit einer gebratenen Kalbsleber serviert

Speckmousse vom Südtiroler Speck auf knusprigem Brötchen

Regiokornbrotsuppe


Zwischen Kochtöpfen & gemütlichem Beisammensein

Im Anschluss hatten wir Gelegenheit, gemeinsam mit dem Südtiroler Koch Anton Dalvai letzte Hand an ein Drei-Gänge-Menü zu legen, an dem er und sein Assistent bereits fleißig gewerkelt hatten, während wir mit der Verkostung beschäftigt waren. Die nette Aufgabe des Teigtaschen-Füllens und –Formens blieb noch uns vorbehalten… na aber da helfen wir doch gern ;-) Im Anschluss ging es an die gedeckte Tafel, und bei stimmiger Weinbegleitung ließen wir uns das folgende Menü schmecken:

Regiokornteigtasche mit Käsefonduta gefüllt und knusprigem Speckchip

Speckorzotto mit Almkäse und angebratenen Apfelwürfeln

Südtiroler Apfelstrudel, Apfel-Crème-brûlée und Gewürztraminer-Eis


Was sich schon sooooo gut liest, hat ebenso fantastisch geschmeckt :-) Aber neben dem leckeren Essen überzeugte auch die entspannt-gemütliche Atmosphäre und die Gelegenheit, mit den Foodblogger-Kolleginnen, den Organisatoren des Abends und den Südtiroler Produkt-Botschaftern näher ins Gespräch zu kommen. So wurden viele interessante Erfahrungen und Tipps ausgetauscht und die Zeit verging wie im Flug. Mit vielen Südtiroler Produkten für Zuhause ausgestattet, machten wir uns zu später Stunde selig auf den Heimweg und waren uns einig: Dieser Abend war absolut gelungen, von vorn bis hinten stimmig organisiert und machte große Lust auf Südtirol und seine Produkte. Vielen Dank an dieser Stelle nochmals an die Organisatoren, dass ich dabei sein durfte!

Neben dem Ziel, den Bekanntheitsgrad der Südtiroler Produkte in Deutschland zu stärken, stand im Mittelpunkt der Veranstaltung übrigens auch die Vermarktung des Genussfestivals vom 29. - 31. Mai 2015 in Bozen, das sicher eine Reise wert ist.


Mein Südtirol: Schüttelbrot-Gnocchi mit Apfel-Senf-Sauce und Speck

Aber natürlich möchte ich euch nicht nur vom leckeren Südtiroler Essen vorschwärmen, sondern habe mit den Südtiroler Produkten, die ich geschenkt bekommen habe, auch ein leckeres Gericht kreiert, mit dem ihr euch ein Stück Südtirol nach Hause holen könnt. Mein Ziel war es, möglichst alle Produkte, die ich mitnehmen durfte (Schüttelbrot, Speck, geräucherten Wacholderkäse, Apfel-Senf, Weirouge-Apfelsaft) in einem Gericht unterzubringen, was mir mit den Schüttelbrot-Gnocchi mit Apfel-Senf-Sauce und Speck gelungen ist.


Das Ergebnis hat uns sehr überzeugt: Die Schüttelbrot-Gnocchi bekommen durch den geriebenen Wacholder-Käse und das gemahlene Schüttelbrot eine schöne Würze und noch etwas zusätzlichen Biss. Die Apfel-Senf-Sauce ist schön fruchtig, wirkt zunächst auch recht süßlich, hat jedoch im Abgang eine deutlich säuerliche Note. Und zu knusprig gebratenem Speck muss ich ja wohl kaum was sagen, außer, dass er einfach die perfekte Ergänzung zu fluffigen Gnocchi und cremiger Sauce ist. Als Vegetarier kann man ihn natürlich weglassen, wobei ich im Falle dieses Gerichts leider keine wirkliche Empfehlung dazu aussprechen kann, denn uns hätte der Speck als knusprig-salziger Kontrapunkt sowohl in Hinblick auf Geschmack als auch Textur des Gerichts gefehlt. Obenauf dann noch mehr geriebener Wacholder-Käse und ein paar Lauchzwiebel-Ringe – fertig ist die Südtiroler Küche für zuhause!

Einige Empfehlungen für Ersatz-Produkte…

Natürlich ist mir bewusst, dass nicht jeder von euch mit Original Südtiroler Produkten kochen kann und sie nicht überall ohne weiteres zu bekommen sind. Auch ich bekomme in Leipzig, bis auf einige Ausnahmen (z.B. Braeburn-Äpfel, Südtiroler Speck, einige Käsesorten), die Produkte aus dem Kochworkshop nicht alle zu kaufen. Daher ein paar Empfehlungen:

Falls ihr kein Schüttelbrot bekommt, empfehle ich euch, Vollkorn-Brotchips fein zu mahlen und unter den Gnocchi-Teig zu mischen – falls ihr Kümmel- und Anis-Aroma schätzt, könnt ihr ja zusätzlich einige Kümmel- und Fenchelsamen mörsern und unter die Masse mischen.
Leckeren durchwachsenen Räucherspeck mit Schwarte solltet ihr überall bekommen, auch wenn er vielleicht nicht aus Südtirol, sondern z.B. aus dem Schwarzwald stammt.
Statt geräuchertem Wacholderkäse bietet sich ein anderer Räucherkäse, gern auch aus Italien, z.B. Scamorza, an.
Statt des Weirouge-Apfelsaftes nehmt ihr einen leckeren naturtrüben Bio-Apfelsaft (der dann leider keine rote Farbe hat, aber das ist für die Sauce unerheblich) und statt des Apfel-Senfs nehmt ihr einfach einen guten bayrischen süßen Senf.


Rezept
für zwei Personen

für die Gnocchi
250g Ricotta
1 Eigelb
¼ - ½ TL Salz
30g Wacholder-Räucherkäse, frisch gerieben
50g Mehl (Type 405) + etwas mehr zum Verarbeiten
30g Schüttelbrot, fein gemahlen

für die Sauce
1 EL Olivenöl
1 Schalotte
175 ml Apfelsaft
50 ml milder Weißweinessig
50g Crème fraîche
100g kalte Butter
1 großer EL Apfel-Senf
Salz, Pfeffer aus der Mühle
Zucker oder Honig

außerdem
einige dünn geschnittene Scheiben durchwachsener Räucherspeck
Wacholder-Räucherkäse, zum Servieren
Lauchzwiebelringe, zum Servieren

Zunächst um die Apfel-Senf-Sauce kümmern: Schalotte schälen und fein hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Schalotte darin bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Apfelsaft und Essig zugießen, aufkochen und ca. 10 Min. kochen lassen. Crème fraîche zugeben und erhitzen. Butter nach und nach in kleinen Stückchen zugeben und aufkochen lassen. Dann den Senf einrühren und die Sauce mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker oder Honig abschmecken.

Dann wenden wir uns den Gnocchi zu: Ricotta in eine Schüssel geben (ggf. in der Dose enthaltene Flüssigkeit vorher abgießen), Eigelb, Salz und Käse zugeben und alles gut verrühren. Dann das Mehl und das Schüttelbrot zugeben und nur solange rühren, bis sich alles zu einem glatten Teig verbunden hat. Der Teig ist jetzt wahrscheinlich noch recht klebrig, man sollte jedoch nach Möglichkeit nicht noch mehr Mehl zugeben, damit die Gnocchi schön fluffig werden.

Ein großes Holzbrett mit Mehl bestäuben. Mit einem Esslöffel nach und nach Teig auf das Brett geben, diesen und die Hände mit Mehl bestäuben und den Teig zu einer fingerdicken Rolle formen. Anschließend die Rolle in kleine Stücke schneiden (dabei die Messerklinge ebenfalls mit Mehl bestäuben) und die fertig geformten Gnocchi auf einem mit Backpapier belegten Backblech ablegen.

In einem großen Topf Salzwasser aufkochen. Dann die Hitze so reduzieren, dass das Wasser nur noch sehr leicht köchelt. Die Gnocchi zugeben und einmal kurz umrühren, damit die Gnocchi nicht am Boden festkleben. Dann die Gnocchi kochen lassen, bis sie oben schwimmen (dauert ca. zwei bis vier Minuten) und mit einer Schöpfkelle aus dem Topf heben.

Während das Wasser erhitzt wird und die Gnocchi köcheln, die anderen Vorbereitungen für das Essen treffen: Speckscheiben in einer beschichteten Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze knusprig braten. Käse reiben, Lauchzwiebel-Grün in Ringe schneiden, Sauce ggf. noch mal erhitzen. Sobald die Gnocchi fertig sind, diese mit der Sauce mischen, mit Speck-Scheiben garnieren und mit Käse und Lauchzwiebelringen bestreut servieren.

Quelle
eigenes Rezept

Dieser Beitrag entstand aus Inspirationen der Veranstaltung Marende-Dating am 15. Oktober 2014 in Leipzig. Für den Beitrag ist weder eine finanzielle Zuwendung geflossen, noch war die Berichterstattung Bedingung für die Teilnahme an der Veranstaltung. Grund für den Beitrag ist, dass ich Südtirol und seine Produkte schätze und diese daher gern weiterempfehlen möchte.


Samstag, 11. Oktober 2014

Möhren-Süßkartoffel-Suppe mit Hackfleisch und Feta

Suppen haben es nicht gerade leicht. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber auf meinem Blog zumindest werden Artikel über Suppenrezepte vergleichsweise wenig gelesen, bekommen selten Kommentare, und kaum einmal schreibt gar jemand begeistert, dass er ein Rezept nachgekocht hat. Dabei sind die Suppen, die ich euch hier vorstelle, natürlich allesamt Rezepte, die ich für sehr gut befunden habe und euch wärmstens ans Herz legen möchte. Aber gegen Pasta, Pizza, Flammkuchen & Co. oder gar gegen die Superstars Kuchen und Desserts können sich die eher bodenständigen und unauffälligen Suppen, quasi das Understatement aus dem Kochtopf, nur selten durchsetzen.


Dass ich euch heute dennoch mal wieder eine Suppe vorstelle, hat natürlich einen Grund, und der lautet: Sie ist einfach genial lecker! Wenn ihr also einer Suppe eine Chance geben wollt, den Sprung auf eure Nachkochliste zu schaffen, dann am besten dieser :-) Denn ich habe mein Bestes getan, um das Süppchen so aufregend wie möglich schmecken zu lassen. Gefunden hatte ich das Rezept für die Möhren-Süßkartoffel-Suppe ursprünglich in der Tagesrezepte-App von Lecker, habe aber noch kräftig am Geschmack gedreht, da mir das Rezept zwar solide, aber ein bisschen langweilig daher kam. Die erste gute Entscheidung war es, nach dem Anbraten von Zwiebel und Knoblauch einen groooooßzügigen Esslöffel meiner selbstgemachten Rogan josh-Currypaste zuzugeben und mit anzubraten, bevor dann Möhren und Süßkartoffel ein bisschen in der Gewürzpaste schmoren dürfen. Dadurch erreicht man einen so einzigartigen, würzigen und komplexen Geschmack, dass ich zum Kochen des Gemüses nur noch Wasser draufgeben musste und auf Brühepulver komplett verzichten konnte. Wenn ihr keine Rogan josh-Paste zur Hand habt, könnt ihr natürlich auch jede andere (selbstgemachte oder gekaufte) rote Currypaste verwenden, je nach Schärfegrad müsst ihr evtl. etwas anders dosieren. Und statt Currypaste geht auch eine selbstgemachte Gewürzmischung aus orientalischen und/oder indischen Gewürzen: Curry, Kurkuma, gemahlener Ingwer, Garam Masala, Zimt oder (geräuchertes) Paprikapulver sind nur einige passende Gewürze, die mir spontan einfallen...

Die zweite gute Entscheidung war es, das Hackfleisch nach dem Anbraten nicht nur mit Salz und Pfeffer, sondern auch mit ordentlich Zimt zu würzen. Ja ihr lest richtig: ORDENTLICH ZIMT ANS FLEISCH :-) Eine meiner kulinarischen Erkenntnisse der letzten 1-2 Jahre besagt, dass sich eine deutliche Zimtnote sehr gut an vielen Fleischsorten macht, vor allem an Hackfleisch und besonders natürlich in orientalischen und indischen Gerichten. Und die dritte gute Entscheidung war es, noch so einige Krümel Feta zum Hackfleisch zu werfen und das Ganze anschließend in die Suppe zu streuen. So ist aus dem etwas faden Süppchen eine echte Aroma-Bombe geworden, die mit ihrer leuchtend-orangen Farbe und den vielen wärmenden Gewürzen perfekt in den Herbst passt.

Rezept
für 3-4 Portionen

2 EL Sonnenblumenöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 großer EL Rogan josh-Paste (oder andere rote Currypaste oder Gewürzmischung)
2 Möhren
2 Süßkartoffeln (insgesamt ca. 500g)
evtl. 1 EL Gemüsebrühpulver
Salz, Pfeffer aus der Mühle
200g Hackfleisch vom Rind
3 Lauchzwiebeln
Zimt
100g Feta 

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Möhren und Süßkartoffeln schälen und in ca. 1,5 cm große Würfel schneiden. 1 EL Sonnenblumenöl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel und Knoblauch zugeben und bei mittlerer Hitze glasig dünsten. Rogan josh-Paste zugeben und 2-3 Min. mitbraten. Dann die Gemüsewürfel zugeben und ebenfalls ca. 2-3 Min. braten.

Einen Liter Wasser zugießen und nun die "Brühe" probieren. Je nachdem, wie würzig die Paste bzw. Gewürzmischung ist, die ihr verwendet habt, könnt ihr entweder auf Gemüsebrühpulver verzichten oder müsst ein Löffelchen zugeben. Dann alles zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze zugedeckt ca. 15 Min. köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.

In der Zwischenzeit Lauchzwiebeln waschen, putzen und in Ringe schneiden. In einer Pfanne den anderen EL Sonnenblumenöl erhitzen und das Hackfleisch darin ca. 5 Min. krümelig braten. Dabei die Hitze hoch stellen, damit keine Flüssigkeit austritt und das Fleisch auch wirklich brät und nicht eher kocht, aber auch regelmäßig rühren, damit nichts anbrennt. Dann die Lauchzwiebeln zugeben und kurz mitbraten. Pfanne vom Herd nehmen, Feta zerkrümeln und zugeben. Die Mischung ordentlich mit Salz, Pfeffer und Zimt würzen.

Derweile sollte das Gemüse weich gekocht sein. Nun die Suppe pürieren, mit Salz und evtl. Pfeffer abschmecken (letzteres war bei mir nicht notwendig, da die Currypaste würzig genug war) und mit Hackfleisch, Lauchzwiebeln und Feta als Einlage servieren.

Quelle
abgewandelt nach der Lecker Tagesrezepte-App