Sonntag, 20. Mai 2012

Nudeltaschen mit Spargel-Lachs-Füllung

Und weiter geht es mit leckeren Spargelrezepten! Diese Nudeltaschen hatten wir vor zwei Stunden noch auf unseren Tellern, nun sind sie bereits hier im Blog - weil sie einfach umwerfend lecker waren :-) Oder anders gesagt: Pasta, Spargel und Lachs - was braucht man mehr für ein Essen, das so richtig glücklich macht? Nicht viel, meiner Meinung nach. Höchstens noch so ein leckeres Sößchen mit kräftigem Weißweingeschmack, mit dem die Nudeltaschen hier überbacken werden. Und noch ne Extra-Portion Käse, vielleicht. Alles hier drin, daher einfach der Hammer :-)


Einziges (klitzekleines) Manko: Es werden so viele Küchenutensilien benötigt, dass es gleich für zwei Spülmaschinenladungen reicht und es in meiner Mini-Küche mal wieder aussah, als hätte eine Bombe eingeschlagen. Dazu dann der unvermeidliche Satz: "Ich brauch endlich eine größere Küche!" Aber wenn man die leckeren überbackenen Nudeltaschen aus dem Ofen holt, ist auch das ganz schnell vergessen, versprochen :-) Das Rezept hab ich in der aktuellen Lecker (6/2012) gefunden und es hat uns voll überzeugt - auch wenn wir statt grünem Spargel wie im Original-Rezept weißen Spargel verwendet haben, da wir den einfach noch ein bisschen lieber mögen...

Und weil es so lecker war, schicke ich das Rezept gleich noch zum Spargel-Blogevent "Duell der Köpfe" :-)

Rezept
für 4 Personen

8 Lasagneplatten
Salz, Pfeffer, Zucker
1 kg Spargel (grün oder weiß)
400g Lachsfilet
4 EL Butter + etwas mehr für die Form
1 Zwiebel
3 EL Mehl
200 ml Weißwein (trocken)
200g Sahne
1/8 Liter Milch
1 Bund Kerbel
100g Parmesan

In einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen. Jeweils 2 Lasagneplatten hineingeben (nicht mehr, damit sie nicht zusammenkleben) und ca. 7 Minuten garen. (Wer wie ich Zeit sparen will, macht das einfach parallel in zwei Töpfen.) Mit einer Schaumkelle herausheben, abschrecken, abtropfen lassen und nebeneinander auf Backpapier legen. Die übrigen Lasagneplatten ebenso vorkochen. Danach das Nudelkochwasser aufbewahren.

In der Zwischenzeit den Spargel vorbereiten. Vom weißen Spargel die holzigen Enden großzügig abschneiden und Spargel schälen. Vom grünen Spargel ebenfalls die holzigen Enden abschneiden und nur im unteren Drittel schälen. Spargelstangen halbieren. Wenn die Lasagneplatten fertig gekocht sind, den Spargel mit 1 TL Zucker in das kochende Nudelwasser geben, aufkochen und ca. 4 Minuten garen. Abgießen, abschrecken und gut abtropfen lassen.

Lachs abspülen, trocken tupfen und in Würfel schneiden. 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und den Lachs darin bei mittlerer Hitze unter Wenden 2-3 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Zwiebel schälen und fein würfeln. 3 EL Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebel darin glasig dünsten. Mit Mehl bestäuben und unter Rühren kurz hell anschwitzen. Unter Rühren Wein, Sahne und Milch zugießen. Aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kerbel waschen, trocken schütteln und fein hacken. Die Hälfte des Kerbels unter die Sauce rühren.

Ofen auf 200 Grad (Umluft 175 Grad) vorheizen. Ein tiefes Backblech einfetten. Lasagneplatten nebeneinader auf das Blech legen. Immer jeweils eine Hälfte der Lasagneplatten mit Spargel und Lachs belegen. Etwas Sauce darüber träufeln und die andere Hälfte der Lasagneplatte darüber klappen.

Den Rest Sauce auf den Lasagnetaschen verteilen. Parmesan reiben und darüber streuen. Im vorgeheizten Ofen ca. 12 Minuten backen. Anschließend mit übrigem Kerbel bestreut servieren.

Quelle
Lecker 6/2012

Sonntag, 13. Mai 2012

Geschmacksexplosion: Erdbeer-Spargel-Salat mit Arganöl und Hibiskussalz

Ihr Lieben, heute möchte ich euch etwas ganz eindringlich ans Herz legen:

IHR MÜSST MÜSST MÜSST MÜSST MÜSST DIESEN SALAT UNBEDINGT SO SCHNELL WIE MÖGLICH AUSPROBIEREN!!!!!

:-) Eigentlich wollte ich mich am Freitag Abend nur mit einem leckeren kleinen Salat und einem Glas Weißwein, auf dem Balkon genossen (da ließ es das Wetter noch zu) auf das Wochenende einstimmen. Auf dem Heimweg hatte ich herrlichen weißen Spargel und tolle Erdbeeren besorgt, beides sah aus wie gemalt. Dann hab ich einfach nur ein paar Zutaten, die ich noch so in der Küche gefunden habe, kombiniert - und war völlig platt, was für eine Geschmacksexplosion ich da ganz ungeplant aus dem Handgelenk geschüttelt hatte :-)


Dass Spargel und Erdbeeren ein Traumduo sind, wissen ja bestimmt die meisten von euch. Aber dann: Die Frage des Dressings. Ein Blick auf das Fläschchen mit meinem geliebten gerösteten Arganöl. Alles klar, das muss ran. Mit irgendwas muss das Öl verrührt werden, aber zu sauer sollte es nicht sein, also kein Essig. Wie wäre es mit Orangensaft? Passt. Als nächstes fällt mir der letzte Rest Hibiskussalz aus dem Überraschungspäckchen von Charlotte ins Auge - das darf auch mit rein. Soweit so gut, aber bisschen was drüberstreuen über den Salat, das geht doch noch, oder? Sonnenblumenkerne, geröstet. Frische Minze, vom Balkon geerntet. Perfekt.

Und dann: Augen schließen und genießen. Denn wesentlich besser geht es (meiner Meinung nach) nicht. Dazu ein kühles Glas Weißwein, und in Nullkommanix fällt der Stress der Woche ab und man ist in Wochenendstimmung. Wenn ihr euch auch so eine kleine, aber feine Auszeit gönnen möchtet, dann empfehle ich ganz, ganz dringend dieses Rezept :-) Ich weiß, nicht jeder hat immer Arganöl und/oder Hibiskussalz zur Hand, aber hierfür lohnt es sich wirklich, beides zu besorgen.

Rezept
für eine Person als Hauptgericht


10 Stangen weißer Spargel
Salz, Zucker
1 EL Butter
150g Erdbeeren
1 Orange
3 EL Arganöl
Hibiskussalz, schwarzer Pfeffer aus der Mühle
1 Handvoll Sonnenblumenkerne
1 Zweig Minze

Spargel schälen, holzige Enden abschneiden. Spargel in 3-4 cm lange Stücke schneiden, in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und Salz, eine Prise Zucker und 1 EL Butter zugeben. Zum Kochen bringen und Spargel garen, bis er weich ist, aber noch Biss hat. Abgießen, sofort mit kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen.

Während der Spargel kocht, Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden. Orange auspressen, Saft mit dem Arganöl verrühren und mit Pfeffer würzen. Sonnenblumenkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie bräunen und beginnen zu duften. Minze waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen.

Spargel und Erdbeeren mischen und auf einem Teller anrichten. Dressing darüber träufeln (wahrscheinlich wird nicht alles gebraucht - den Rest am besten mit etwas Brot auftunken). Ca. einen TL Hibiskussalz darüber streuen. Mit Sonnenblumenkernen bestreuen, Minzeblättchen auf den Salat legen und am besten gleich servieren und genießen :-)

Quelle
eigenes Rezept

Mittwoch, 9. Mai 2012

Pasta mit Crossover-Tomatensugo

Eigentlich wollte ich heute ja hier im Blog in die Spargel-Saison starten. Nachdem ich in der letzten Zeit erst mal meine persönlichen Spargel-Klassiker (wie den grünen Spargel-Risotto oder den Spargel mit Sauce Hollandaise) gekocht hab, habe ich vor ein paar Tagen das erste für mich neue Spargel-Rezept ausprobiert: Julianes Pizza mit grünem Spargel und Ziegenfrischkäse, bei uns nach dem Backen zusätzlich noch mit Parmaschinken belegt. Doch leider sind die Bilder der Pizza auf unerklärliche Weise von meiner Kamera verschwunden... Dennoch möchte ich euch nahelegen, Julianes Blog mal einen Besuch abzustatten und diese tolle Pizza nachzubacken, denn sie war wirklich unfassbar köstlich! :-)



Stattdessen also heute ein anderes Rezept... Pasta esse ich am allerliebsten mit tomatigen Saucen - klar, dass da neben dem klassischen Tomaten-Sugo auch mal etwas Abwechslung her muss. Vor Kurzem hab ich bei meinen Eltern eine sehr leckere Tomatensauce mit Honig, Pinienkernen und Kurkuma gegessen und wollte mich daher auch mal an einer eigenen Variante versuchen. Pinienkerne hatte ich keine im Haus, dafür durften bei mir Rosinen an die Sauce und neben Kurkuma auch noch Currypulver. Eine leckere und unkomplizierte Pasta, die es bei mir sicher nicht zum letzten Mal gegeben hat :-) Ganz genaue Mengenangaben habe ich heute leider nicht, also schmeckt die Sauce einfach ganz nach eurem Geschmack ab.

Rezept
für 3-4 Portionen

400g kurze Pasta
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
ca. 30 Kirschtomaten
2-3 EL Olivenöl
eine gute Hand voll Rosinen
Salz
Honig oder Zucker
Kurkuma
Currypulver
Cayennepfeffer

Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Kirschtomaten waschen und in Viertel schneiden. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin andünsten, bis sie leicht Farbe annehmen. Kirschtomaten zugeben und bei mittlerer Hitze dünsten, bis die Tomaten zerfallen und eine stückige, saucige Konsistenz erreicht ist (dauert ca. 30 Minuten). Wenn die Sauce dann noch zu flüssig sein sollte, die Hitze erhöhen und die Sauce einige Minuten sprudelnd einkochen lassen.

In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsangabe bissfest kochen. Wenn die Sauce die richtige Konsistenz hat, Rosinen zugeben und in der Sauce erwärmen. Sauce nach Geschmack mit Salz, Honig oder Zucker, Kurkuma, Currypulver und Cayennepfeffer süßlich-würzig abschmecken. Mit der Pasta vermischen und servieren.

Quelle
eigenes Rezept

Sonntag, 6. Mai 2012

Kaffeemarzipan-Cranberry-Pralinen

Endlich mal wieder Pralinen! Immer wieder erstaunlich, wieviel Bewunderung man doch mit selbstgemachten Pralinen ernten kann... Keine Ahnung, ob es daran liegt, dass Pralinen machen gemeinhin als kompliziert und aufwändig gilt, ob man sich besonderen Respekt erwirbt, weil die kleinen Teile so filigran wirken oder ob man einfach ganz allgemein so positive Reaktionen hervorruft, weil es doch jeder toll findet, was Süßes geschenkt zu bekommen... wahrscheinlich von allem ein bisschen ;o) Ich persönlich finde Pralinen machen toll, nicht nur wegen der Reaktionen, die einen danach in der Regel erwarten, sondern auch, weil die Arbeit so was Beruhigendes, ja fast schon Meditatives hat, wie ich es in der Küche sonst nur beim Gemüse schnippeln erlebe ;o)


Je nach Rezept können Pralinen natürlich kompliziert und aufwändig sein - oder aber auch ganz einfach. Meiner Erfahrung nach gilt letzteres vor allem, wenn man mit Marzipan arbeitet. Denn das hat von sich aus schon eine Konsistenz, die sich wunderbar formen, mit anderen Geschmacksträgern anreichern und in Kuvertüre tauchen lässt. Da braucht es kein kompliziertes Ganache-Rühren oder Befüllen von Hohlkugeln. Sehr praktisch, dass in meiner Familie viele Marzipan-Liebhaber sind ;o) Darum hab ich mich auch zu Ostern wieder an einem Pralinen-Rezept mit Marzipan versucht und die Kaffeemarzipan-Cranberry-Pralinen waren wirklich köstlich :-) Ich liebe Süßkram mit Kaffee-Geschmack ja sowieso sehr, und das, obwohl ich überhaupt keinen Kaffee trinke... Die Pralinen sind leicht herb und doch sehr fruchtig im Geschmack, dadurch wirkt das Marzipan auch gar nicht so "mächtig".

Anlässe, diese Pralinen auszuprobieren, gibt es ja in der nächsten Zeit genug: Nächstes Wochenende ist Muttertag, und eine Woche später geht es Schlag auf Schlag weiter mit dem Vater- bzw. Männertag. Also, gönnt euren Lieben was Leckeres und überrascht sie doch mal (wieder) mit selbstgemachten Pralinen! Und weil heute Sonntag ist, dürfen die Pralinen auch gleich noch bei der Initiative Sonntagssüß, dieses Mal gesammelt bei Lingonsmak, mitmachen :-)


Weitere Pralinenrezepte im Blog

Marzipan-Nuss-Pralinen
Mokka-Mozartkugeln
Schokoladentrüffel
Schoko-Nuss-Splitter

Rezept
für ca. 30 Pralinen

20 ml Kaffeelikör
3 TL Espressopulver
250g Marzipanrohmasse
65g getrocknete Cranberrys
200g Vollmilchkuvertüre

Den Kaffeelikör in ein Glas geben und in der Mikrowelle erhitzen. Den Instantkaffee dazu geben und im Likör auflösen. Die Marzipanrohmasse in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Kaffee-Likör-Mischung unter das Marzipan kneten. 50g Cranberrys grob zerkleinern und ebenfalls unterkneten. Die Masse zu einer Kugel formen, luftdicht in Klarsichtfolie einwickeln und eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Das Marzipan in 30 gleich große Stücke teilen und diese zu Kugeln formen. Die Kuvertüre in einem Topf bei mittlerer Hitze unter Rühren schmelzen lassen. Die Marzipankugeln nacheinander mit einer Pralinengabel hineintauchen und anschließend auf einem Pralinengitter abtropfen und trocknen lassen. Jede Praline direkt nach dem Überziehen mit Kuvertüre mit einer Cranberry dekorieren, dabei die Einstichstellen der Pralinengabel kaschieren.

Quelle
Karin Ebelsberger: Pralinen & Konfekt

Samstag, 28. April 2012

Couscous mit Currygemüse

Ist das ein herrliches Wetter heute! Hier in Leipzig haben wir aktuell noch 28 Grad - der Sommer ist da und ich genieße meinen Balkon zum ersten Mal in diesem Jahr ausgiebig :-) Kulinarisch muss man sich ja gerade entscheiden, ob man eher zur Spargel-Esser-Fraktion tendiert oder dieses Wochenende lieber den Grill anwirft (na ja, einige von euch finden sicher auch Möglichkeiten, um beides zu vereinen). Bei uns wird zwar nicht gegrillt, dennoch hab ich für euer Barbecue heute eine passende Beilage für euch. Zumindest wenn ihr neben Nudel- und Kartoffelsalat auch dem Couscous mal ne Chance gebt und/oder vielleicht auch noch was orientalisch angehauchtes grillt :-)


Den Couscous mit Currygemüse hab ich im bewährten delicious-days-Kochbuch gefunden. Eigentlich fand ich ihn dort recht unscheinbar und hatte ihn mir dort ursprünglich nicht mal zum Nachkochen markiert. Dann wollte ich aber statt meines Standard-Couscoussalats mit Tomaten, Frühlingszwiebeln, Kichererbsen und Feta mal was anderes mit Couscous machen und bin zufällig wieder über das Rezept gestolpert. Immerhin kam grüner Spargel rein, was ja im Moment nie verkehrt ist :-)

Beim Nachkochen zeigte sich, dass ich das Rezept bisher zu unrecht nicht beachtet hatte. Das knackige, mit reichlich Curry gewürzte Gemüse hat uns in Kombination mit dem Couscous sehr gut geschmeckt und war auch sehr schön frühlingshaft. Dazu gab es bei uns orientalisch gewürzte Hackbällchen und eine frische Joghurtsauce (nicht im Bild, da ich am nächsten Tag die Reste fotografiert hab ;o)). Aber auch jede andere Art Fleisch wie z.B. Hähnchenbrust oder Lammkoteletts passt sicher gut dazu. Und am nächsten Tag machte sich der Couscous solo auch noch sehr gut als Büro-Mittagessen - so mag ich das :-)

Rezept
für vier Personen als Beilage

2 kleinere Zwiebeln
1 Möhre
1 Zucchino
12 Stangen grüner Spargel
2 Frühlingszwiebeln
1/2 rote Chili
300g Instant-Couscous
feines Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
2 EL Olivenöl (plus etwas mehr zum Abschmecken)
1 TL Zucker
1 EL Currypulver
Cayennepfeffer

Gemüse vorbereiten: Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Spalten schneiden. Möhre schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zucchino waschen, putzen und fein würfeln. Spargel waschen, die holzigen Enden großzügig abschneiden und die Stangen schräg in fingerdicke Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in dünne Ringe schneiden. Chili waschen, entstielen, Kerne entfernen und fein hacken.

Couscous nach Packungsanweisung zubereiten. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen. Darin die Zwiebeln bei mittlerer Hitze anrösten, bis sie ein wenig Farbe annehmen. Dann das restliche Gemüse zugeben und 8-10 Minuten bissfest braten, dabei regelmäßig umrühren. Mit Salz, Pfeffer, Zucker, Currypulver und Cayennepfeffer würzig abschmecken.

Couscous mit einer Gabel auflockern, zum Gemüse in die Pfanne geben und alles vermengen. Noch einmal abschmecken und etwas Olivenöl darüberträufeln. Warm oder kalt ggf. mit einer Joghurtsauce servieren.

Quelle
leicht abgewandelt nach: Nicole Stich - delicious days

Sonntag, 22. April 2012

Himbeer-Rhabarber-Konfitüre

Sieht so der kulinarische Niedergang bei Sugar and Spice aus? Wird jetzt aus Mangel an Inspiration schon jedes Marmeladenbrot fotografiert, nur um zu dokumentieren, dass überhaupt gegessen wird? ;o) Nein keine Sorge, so düster sieht es hier nicht aus - ganz im Gegenteil: Auf dem Foto seht ihr eine Premiere, nämlich meine erste selbstgemachte Marmelade :-) Ich muss ja ehrlich sagen, dass Marmelade mich bisher ziemlich kalt gelassen hat. Süße Brotaufstriche sind - bis auf das alle Jubeljahre mal gegessene Honigbrot - nicht so meins. (Nutella esse ich natürlich, aber ausschließlich mit dem Löffel aus dem Glas und so gut wie nie auf Brot ;o)) Auch erinnert mich das Einmachen und Marmeladekochen nicht an meine Kindheit, denn wir hatten kein Obst im Garten und daran, dass meine Eltern oder Großeltern mal was eingemacht hätten, kann ich mich zumindest nicht erinnern. Kurz gesagt: Die Marmelade und ich, wir hatten keinen guten Start ;o)


Aber ich bin ja neugierig und möchte vieles, was man selber machen kann, zumindest auch mal ausprobiert haben. Außerdem hatte ich ne ganze Menge Rhabarber gekauft und wollte dann weder backen noch Kompott kochen. So hab ich mich dann für eine Rhabarber-Himbeer-Konfitüre entschieden und muss sagen: Ich wurde nicht enttäuscht. Die Konfitüre schmeckt viel fruchtiger und intensiver, als ich das von den gelegentlich mal probierten gekauften Konfitüren kenne und ganz wie von Zauberhand verdrängt die selbstgemachte Konfitüre jetzt schon seit Tagen den Käse von meinem Frühstücksbrötchen ;o) Ein für mich auf jeden Fall geglückter Versuch - ich könnte mir jetzt sogar vorstellen, mich ab und an mal an weiteren Marmeladen-Varianten zu versuchen, ein ganz neues Feld für mich, auf dem ich mich jetzt ein bisschen austoben kann :-)

Erzählt mal: Was sind eure Lieblings-Marmeladen zum Selbermachen? Was könnt ihr mir empfehlen?

Rezept
für ca. 3/4 Liter Konfitüre

300g Rhabarber
300g Himbeeren, frisch oder TK (aufgetaut)
1 Vanilleschote
500g Gelierzucker 1:1
Rhabarber waschen, putzen, in fingerdicke Scheiben schneiden. Himbeeren verlesen, mit einem Pürierstab zerkleinern und durch ein feines Sieb streichen. Vanilleschote längs aufschneiden, Mark herauskratzen.

Das Himbeerpüree mit Rhababerstücken, Vanillemark und Gelierzucker in einem großen Topf vermengen und alles unter Rühren zum Kochen bringen. Fünf Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei ab und zu umrühren. Wenn gewünscht, die Konfitüre noch mal mit dem Pürierstab bearbeiten (das fand ich besser; wer es gern etwas stückiger mag, kann das jedoch auch weglassen).
Eine Gelierprobe machen: Ein wenig Konfitüre auf einen kalten Teller geben. Erstarrt der Klecks, ist die Konfitüre fertig und kann abgefüllt werden. Verläuft er, muss die Konfitüre noch einige Minuten kochen. Wenn die Konfitüre fertig ist, in sterilisierte Twist-off-Gläser füllen, auskühlen lassen und bis zu einem Jahr lang aufbewahren.

Quelle
Nicole Stich, Coco Lang: Geschenkideen aus der Küche

Mittwoch, 18. April 2012

Olivenkuchen mit Tomaten

Schon häufig habe ich in Blogs und Kochbüchern Rezepte für herzhafte Kuchen. Mal keine Quiche, kein Flammkuchen, sondern ein richtiger Rührkuchen mit herzhaften Zutaten. Das wollte ich auch! Nur irgendwie ergab sich nie so richtig die Gelegenheit dafür. Unlängst aber war der Moment gekommen - wir gingen an einem Sonntag im späten Nachmittag zu einem klassischen Konzert und es war vorauszusehen, dass wir am späteren Abend hungrig heimkehren und uns sehr über einen kleinen Imbiss freuen würden. Nachmittags Kuchen backen und abends dann den frischgebackenen Kuchen anschneiden und ein paar Antipasti dazu auftischen - so lautete der Plan :-)


Rezepte für herzhafte Kuchen gibt es, wenn man einmal danach sucht, wie Sand am Meer und viele Kombinationen klangen unheimlich lecker. Ich habe mich dann für die unkomplizierte Einsteiger-Variante mit Oliven, getrockneten Tomaten, Lauch und Knoblauch entschieden und war wirklich begeistert, wie schnell dieser "Kuchen" zubereitet war und wie aromatisch er geschmeckt hat. Wirklich der perfekte Snack zu Rotwein, eingelegten Antipasti, Parmaschinken und einem würzigen Käse :-)

Wer bisher noch keinen herzhaften Kuchen probiert hat, sollte das unbedingt mal machen. Einsatzmöglichkeiten gibt es ja viele - ob fürs Party-Buffet, als Mitnehm-Mittagessen fürs Büro oder für ein Picknick im Grünen - so das Wetter da bald mal wieder mitspielt :-)

Rezept
für eine Kastenform (Länge 28 cm)

1 Knoblauchzehe
100g Lauch
50g getrocknete Tomaten in Öl
1 Zweig Rosmarin
1 TL Butter
Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
1-2 TL weißer Balsamico
4 Eier (Größe M)
50 ml Olivenöl + etwas mehr zum Einfetten der Form
250g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Zucker
100 ml Milch
200g grüne und schwarze Oliven (ich hab nur schwarze genommen - mag ich lieber)

Knoblauch schälen und fein hacken. Lauch putzen, gründlich waschen und in feine Ringe schneiden. Getrocknete Tomaten abtropfen lassen und fein schneiden. Rosmarinnadeln abzupfen, hacken.

Butter erhitzen, Lauch und Knoblauch darin 2-3 Minuten schmoren. Getrocknete Tomaten und Rosmarin zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Essig würzen und abkühlen lassen.

Backofen auf 150 Grad (Umluft: 130 Grad) vorheizen. Eier und Olivenöl schaumig schlagen. Mehl mit Backpulver, Zucker und Milch zu einem Teig verrühren. Tomaten-Lauch-Mischung, Oliven und Eier-Mix unterheben.

Teig in die gefettete Form geben und im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene in ca. 50 Minuten goldgelb backen.

Quelle
Lust auf Genuss 11/2011

Samstag, 14. April 2012

Zweifarbiges Erdbeer-Mousse

Heute gibt es ein richtiges Mädchen-Dessert: ein zweifarbiges Erdbeermousse, die eine Schicht in knalligem Pink, die andere in wunderschönem Zartrosa :-) Na Mädels, ist das nicht was...?! Meinen Geschmack trifft das ganze - zumindest schon mal rein optisch gesehen - auf alle Fälle :-) Und nicht nur dass es gut aussieht, nee nee, auch die inneren Werte zählen hier, und die, kann ich euch sagen, waren ebenfalls top! Unten fruchtig-frisches Erdbeer-Gelee, und darauf ein traumhaft cremiges und angenehm süßes Erdbeer-Mousse mit weißer Schokolade. Was will man mehr? Nicht viel - weshalb dieses Dessert auch unser großes Oster-Menü am Ostersonntag bereichern durfte.


Desserts hab ich schon viel zu lange nicht mehr gemacht - aus Mangel an Zeit oder Gelegenheit - und so hat es mir richtig Spaß gemacht, mal wieder Schäumchen zu schlagen und Cremes überm Wasserbad zu erhitzen. Das wird jetzt wieder öfter gemacht, hab ich beschlossen :-) Einen großen Vorteil hat die Farbe des Desserts außerdem noch - denn beim Cookbook of Colours ist im April Rosa Trumpf. Deswegen darf sich meine Mousse auch dort dazugesellen :-)

Mit diesem Rezept verabschiede ich mich erst einmal in den Urlaub - es geht für eine Woche nach Paris!!! Ich freu mich schon riesig, endlich mal wieder in meiner fast schon "zweiten Heimat" zu sein und werde hoffentlich mit schönen Fotos, vielen tollen Erlebnissen und (kulinarischen) Inspirationen zurückkehren. Ganz ohne meinen Blog auskommen müsst ihr bis dahin aber auch nicht, denn natürlich hab ich für die Zeit meiner Abwesenheit schon was vorbereitet ;o)

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors


Rezept
für 4 Portionen

400g Erdbeeren
2 Blatt weiße Gelatine
2 Blatt rote Gelatine
125g weiße Schokolade
1 Ei
1 Eigelb
2 EL Zucker
300g Schlagsahne
etwas frischgemahlener Pfeffer

nach Belieben
Erdbeeren und/oder Minzeblättchen zum Garnieren

Erdbeeren waschen, putzen und fein pürieren. Weiße und rote Gelatine in kaltem Wasser nach Packungsangabe einweichen. Erdbeerpüree erwärmen, die ausgedrückte Gelatine darin auflösen. Etwa die Hälfte des Pürees (200g) in 4 Gläser füllen und in den Kühlschrank stellen, bis das Püree fest ist (dauert ca. eine Stunde).

Inzwischen für die helle Mousse die weiße Schokolade grob hacken. In einer Schüssel über einem warmem Wasserbad schmelzen, beiseitestellen. In einer weiteren Schüssel über dem heißen Wasserbad Ei, Eigelb und Zucker cremig aufschlagen. Geschmolzene Schokolade unter die Creme rühren. Restliches Erdbeerpüree (200g) evtl. noch mal leicht erwärmen, unterrühren.

Masse etwas abkühlen lassen. Sahne steif schlagen, unterheben. Masse mit einer Prise frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer abschmecken (keine Sorge, schmeckt man nicht raus, macht den Geschmack für mich aber erst richtig "rund"). Creme auf das festgewordene Püree in die Gläser füllen, nochmals für ca. 2 Stunden kalt stellen. Nach Belieben mit Erdbeeren und/oder Minzeblättchen garniert servieren.

Quelle
Lust auf Genuss 5/2011

Samstag, 7. April 2012

Frühlings-Kartoffelsalat mit Radieschen und Erbsen


Kartoffelsalat – ein schwieriges, ja fast schon ein ideologisches Thema. Hier in der Region wird der Kartoffelsalat ja in der Regel mit Gewürzgurken, Äpfeln und Mayonnaise zubereitet. Das stößt nicht unbedingt bei jedem auf Gegenliebe – auch bei mir nicht. Ich bevorzuge die süddeutsche bzw. österreichische Variante mit Brühe, Essig, Speck und Zwiebeln oder mache gleich eine mediterrane Variante mit Tomaten und Chorizo. Sofort angesprochen hat mich auch die französische, sehr schön frühlingshafte Variante aus dem Kochbuch „La Tartine Gourmande – Recipes for an inpired life“. Da ich Radieschen und Erbsen sehr gern mag, war klar, dass dieser Salat ausprobiert werden muss!

Den Salat gab es bei uns schon vor einigen Wochen, als gerade herrlichstes Frühlingswetter war. Leider geht es im Moment ja eher winterlich zu – während ich diesen Beitrag schreibe, schneit es in großen Flocken. Dennoch – oder gerade deswegen – muss es heute hier einen Beitrag mit einem leichten, frühlingshaften Gericht geben, denn genau das ist es, was ich jetzt kochen möchte. Jetzt soll bitteschön auch das Wetter endlich wieder mitspielen…!

Der Salat hat uns voll überzeugt. Wichtig ist, dass man schöne kleine Kartoffeln verwendet, wie zum Beispiel La Ratte. Wir haben den Salat als Beilage zu Lachsfilets (im Ofen in Folie gegart mit Lauchzwiebeln, Zitrone und Olivenöl gegessen) – gut passen würden sicherlich auch kleine Schnitzel oder Hähnchenbrustfilets. Dafür haben wir die im Originalrezept für den Salat vorgesehenen hartgekochten Eier und gerösteten Pinienkerne weggelassen. Wenn man den Salat als vegetarisches Hauptgericht ohne Beilage essen möchte, dann empfehle ich, sich an das Original zu halten und Eier und Pinienkerne zuzugeben. Abgewandelt habe ich auch die Vinaigrette. Im Original besteht sie nur aus Senf, Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer. Da mir das aber zu säuerlich ist, habe ich meine Standard-Vinaigrette aus Dijonsenf, Honig, hellem Balsamico, Olivenöl, Salz und Pfeffer gemacht und war von der Kombination mit dem Kartoffelsalat sehr angetan.

Mit diesem Rezept wünsche ich euch schöne Ostertage mit jeder Menge gutem Essen und schönen Küchen-Erlebnissen!

Rezept
für vier Personen als Beilage

für den Salat

2 EL Pinienkerne
1 kleine rote Zwiebel
Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
4 Eier (oder 12 Wachteleier)
130g TK-Erbsen
700g kleine Kartoffeln (z.B. La Ratte)
1 Bund Radieschen
1 EL Schnittlauch, gehackt
2 EL glatte Petersilie, gehackt
2 EL Basilikum, gehackt

für die Vinaigrette

1 TL Dijonsenf
1 TL Honig
2 EL heller Balsamico
6 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer aus der Mühle

Kartoffeln mit Schale ca. 15 Minuten kochen, bis sie gar sind. Abgießen und ein bisschen auskühlen lassen, dann schälen und in Stücke oder etwas dickere Scheiben schneiden.

Pinienkerne in einer Pfanne bei mittlerer Hitze ohne Fett rösten, bis sie sich leicht braun verfärben und anfangen zu duften. In eine kleine Schüssel füllen und abkühlen lassen. Rote Zwiebel schälen, halbieren und in sehr feine Ringe schneiden. Zwiebelringe für 20 Minuten in eine Schüssel mit kaltem Salzwasser geben, dann abgießen und mit Küchenpapier trocken tupfen.

Wachteleier für 3 bzw. Hühnereier für 6 Minuten kochen, dann abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Eier pellen, Wacheleier halbieren bzw. Hühnereier vierteln. Erbsen in Salzwasser für 3 Minuten kochen, dann abgießen und ebenfalls sofort mit kaltem Wasser abschrecken, um den Kochprozess zu unterbrechen. Radieschen waschen, das Grün und die Wurzeln abschneiden und Radieschen in dünne Scheiben schneiden.

Für die Vinaigrette in einer kleinen Schüssel Senf, Honig, Essig, Salz und Pfeffer verrühren. Olivenöl nach und nach zugeben und unterrühren, bis eine cremige Vinaigrette entsteht.

In einer großen Schüssel Kartoffeln, Radieschen, Erbsen, Zwiebeln und Eier vermischen. Vinaigrette, Kräuter und Pinienkerne zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen, alles gut vermischen und servieren. (Wenn man den Salat vorbereiten möchte, muss er ggf. vor dem Servieren nochmals abgeschmeckt werden.)

Quelle
Béatrice Peltre: La Tartine Gourmande – Recipes for an inspired life

Sonntag, 25. März 2012

Frühlingshaft: Zitronen-Mascarpone-Tarte mit Heidelbeeren


Pünktlich zum Wochenende ist auch der Frühling zurück! Wir genießen die Sonne und das herrliche Wetter auf unserem Balkon, auf dem jetzt nicht mehr nur Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und Stiefmütterchen im Töpfchen zu finden sind. Auch die ersten Küchenkräuter wachsen nun schon munter vor sich hin und ich hab mich total gefreut, als ich gestern das erste Mal beim Kochen rausgehen und mir ein paar Kräuterzweige für mein Gericht abschneiden konnte :-) (Kaum vorstellbar, wie das Gefühl erst mal wird, wenn dann die gewünschte Erdbeer- und Tomatenpflanze angeschafft ist und - hoffentlich - auch wächst und gedeiht.) Zum frühlingshaften Kaffeetrinken auf dem Balkon hat sich heute Besuch angesagt, so dass ein leckerer, fruchtig-frischer Kuchen benötigt wurde.

Nicht ganz ohne Hintergedanken habe ich mir die relativ neue Kochzeitschrift "menü magazin" gekauft, denn der Titel verwies auf eine Rezeptstrecke zum Thema Blaubeeren. Und blau = die Farbe des Monats März beim Blogevent Cookbook of Colours von Uwe ;o) Im Heft wurde ich auch gleich fündig und habe eine Zitronen-Mascarpone-Tarte entdeckt, die mit Blaubeeren belegt wird. Ok, so richtig krass blau ist das Ganze nicht, aber Blau ist ja auch ein schwieriges Thema, da hoffe ich also, es werden beide Augen zugedrückt ;o) Man hätte die Tarte natürlich auch mit mehr Blaubeeren belegen können, um ein farblich besseres Gesamtergebnis zu haben, aber wo krieg ich jetzt am Sonntag noch mehr Blaubeeren her...?

Doch ob nun Blau oder nicht, der Geschmack der Tarte ist einfach super. Der Boden ist richtig schön knusprig geworden, die Crème schmeckt zitronig frisch (fast vergisst man, dass sie aus fettigem Mascarpone besteht) und die Blaubeeren machen sich sehr gut dazu. So gefällt mir der Start in den Frühling!

Wie schon erwähnt, die Tarte schicke ich fürs März-Event des Cookbook of Colours bei High Foodality ins Rennen. Außerdem ist sie mein Beitrag zur Initiative Sonntagssüß, diese Woche gesammelt bei Lingonsmak.

HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors


Rezept
für eine Tarteform (Durchmesser 33 cm)

für den Teig
250g Mehl
125g kalte Butter
80g Zucker
1 Ei
Abrieb einer halben Zitrone
1 Prise Salz
Erbsen zum Blindbacken

für den Belag
500g Mascarpone
Abrieb und Saft einer Zitrone
1 Päckchen echter Vanillezucker
70g gesiebter Puderzucker
300g Blaubeeren

Das Mehl in eine große Schüssel sieben, eine Mulde reindrücken. Die kalte Butter in Stücke schneiden und auf dem Mehlrand verteilen. Zucker, Salz und Ei in die Mulde geben, die abgeriebene Zitronenschale darauf verteilen und alle Zutaten schnell zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Folie einschlagen und im Kühlschrank mindestens 30 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Nach der Kühlzeit den Teig dünn ausrollen. Eine flache Tarteform leicht fetten, Teig hineinlegen und am Rand festdrücken. Mit einer Gabel den Teigboden mehrmals einstechen, mit Backpapier belegen und die Erbsen darauf schütten. Teig im vorgeheizten Ofen ca. 20-25 Minuten backen, dann aus dem Ofen nehmen, die Erbsen entfernen und abkühlen lassen.

Für die Füllung den Mascarpone mit Abrieb und Saft der Zitrone, Vanille- und Puderzucker glatt rühren, auf den ausgekühlten Tarteboden streichen und mit den Blaubeeren belegen. Danach die Tarte noch mindestens eine Stunde lang kühl stellen.

Quelle
menü magazin